Ihr lieben!

 

Wohl zum letzten mal melden wir uns nun aus Gambia mit einigen Neuigkeiten. Nach unserem letzten Bericht machten wir uns auf dem Weg zum Bijilo Beach Hotel, um Musa, den Gaertner dieser Hotelanlage zu treffen. Dr. Frank Hengl, welcher im November an dieser Rallye teilnahm und durch welchen wir ueberhaupt zu dieser Rallye gekommen sind, machte mit dem Gaertner Bekanntschaft und gab mir einige Bilder und ein altes Handy mit. Wir fragten uns durch und trafen dann irgendwann auf ihn. Er freute sich riesig ueber die Mitbringesel. Wir gingen zusammen mit seinem Freund ein Bier trinken und anschliessend zu ihm nach Hause, um eine Kleinigkeit zu kochen. Sein Zimmer, in dem er wohnt, ist erschreckend einfach und klein. Da es keinen Strom gibt, assen wir bei Kerzenschein. Wasser fuer den Abwasch holten wir einige Meter entfernt an einem Brunnen.

 

Am Freitag frueh machten wir uns auf eigene Faust auf den Weg und suchten eine Schule, die wir auch schnell fanden. Dort wurden wir erfreut vom Direktor empfangen, durch alle Klassen udn Gebaeude gefuehrt und verteilten fleissig Geschenke an alle Kinder. An beiden Seiten unserer Arme klebten etwa zehn kleine Kinder, fasten verbluefft unsere weisse Haut an und liessen uns nicht mehr los. Alle freuten sich ueber unsere Geschenke und sangen fuer uns. Anschliessend fuehren wir zu den Anderen und besichtigten die Projekte der DBO. Abends gab e seine Welcome Party im Blue Kitchen mit leckerem afrikanischen Essen.

 

Gestern frueh besuchten wir Musa erneut und schenktem ihm unsere Matratze, damit er nun nicht mehr auf dem Boden schlafen muss. Zusammen mit ihm fuhren wir zum Haus seiner Familie, welches uns noch mehr erschuetterte. Wir kuaften fuer seine Familie 100 Kg Reis als kleines Geschenk. Wir dachten, dass so etwas besser ist al seine Geldspende. 100 Kg Reis reichen bei 7 Personen und drei Mahlzeiten pro Tag fuer einen Monat aus. Anschliessend fuhren wir durch mehrer Doerfer, verteilten alle rstelichen Mitbringsel und machten unendlich vielen Kindern eine Freude. Wir wurden lauthals mit Dubab, was weisser Mann heisst, begruesst. Abends liessen wir unser Auto waschen, raumten es leer und fuhren nach dem Essen erneut zu Musas Familie, um unsere Campingdusche mit restlichem Essen abzuliefern. Es war ruehrend, wie sie sich freuten.

 

Heute frueh um neun Uhr fuhren wir alle gemeinsam ins Stadion. Dort konnten die Interessenten fuer eine Stunde die Autos anschauen und Fragen stellen. Dann ging die Versteigerung bei sehr heissen Temperaturen los. Wir sind traurig, dass unser Auto nun nicht mehr unser Auto ist, aber gluecklich, dass wir umgerechnet 2200 Euro dafuer bekommen haben. Wahnsinn oder? Der Kaeufer wird es fuer kommerzielle Transportzwecke nutzen. Den Rest des Tages verbrachten wir nun endlich einmal in Ruhe am Strand. Die Sonne bruzelte und das Meer war schoen warm.

 

Morgen frueh werden wir noch einmal Musa sehen um uns zu verabschieden und ihm ein paar restliche Dinge geben. Anschliessend haben wir noch mal ein Meeting im ASB Krankenhaus, um sagenhafte 2500 Euro zu uebergeben, die noch auf usnerem Konto sind. Damit koennen 2500 Patienten behandelt werden. Wenn alle Koffer gepackt sind, werden wir wohl noch einmal zum Strand gehen. Um 21.30 geht der Flieger nach Dakar, Bruessel und dann Basel.

 

Es war eine tolle und unvergessliche Reise von der wir unser Leben lang zaehren warden.

 

Vielen Dank fuer all eure lieben Eintraege!

 

Bis bald wieder in der Heimat,

 

Nice to be nice,

 

Euer Elztal Racing Team ohne Auto

Hallo!

 

Nach langer Zeit melden wir uns nun wieder einmal. In der Zwischenzeit haben wir sehr viel erlebt und gesehen.

 

Von Nouakchott aus ging es dann nach St. Louis im Senegal. Dort naechtigten wir zwei Tage auf einem sehr schoenen Campingplatz direkt am Meer. Im Senegal wurden wir von der Armut geradezu ueberwaeltigt. Die Verschmutzung der Landschaft ist unbeschreiblich. Es gibt keine geregelte Muellentsorgung und so wird einfach alles am naechstbesten Platz abgeladen. Speatestens der Wind verteilt die Berge dann gleichmaessig ueberall. Die meisten Menschen leben inmitten des Muelles und des erbaermlichen Gestankes. Was wir in St. Louis an Armut gesehen haben, laesst sich kaum in Worte fassen. Wir waren schockiert und es beschaeftigte uns sehr. Ein kleiner Trost waren unsere Geschenke, mit denen wir das ein oder andere Kind gluecklich machen konnten.

 

Daniels Geburtstag feierten wir in grosser Runde am Lagerfeuer auf dem Strand. Um Mitternacht sprudelte dann der Sekt und wir zuendeten das mitgebrachte Feuerwerk, zum Aerger der Chefin, die davon nicht so begeistert war… Danke fuer die lieben Glueckwuensche!

 

Nach unserem Ruhetag in St. Louis ging es wieder einmal im Konvoi weiter ueber staubige, mit Schlagloechern uebersaehte Pisten an die gambische Grenze. Es war mit Abstand der heisseste Tag. Nach erfolgter Einreise warteten wir einige Stunden auf die Faehre am Gambia-River. Kurz zuvor zogen wir uns bei einem der Schlagloecher einen Plattfuss ein. Die letzten Kilometer bis zur Faehre mussten wir so zuruecklegen, bis wir dann am Faehrterminal genug Zeit fuer einen Radwechsel hatten, umgeben von tausenden fliegenden Haendlern, die uns tatkraeftig zur Seite stehen wollten. Abgesehen von dem Loch im Reifen und dem Steinschlag, fuhren wir dann mit Polizeieskorte zum “Blue Kitchen” und waren somit ohne Pannen und Maengel nach einigen tausend Kilometern an unserem Ziel. Im Blue Kitchen, dem Ort an dem die Armenspeisung gekocht wird, einer netten Bar, wurden unsere hungrigen Maegen mit Spaghetti gestopft. Totmuede kamen wir in unserem Bamboo Guesthouse an.

 

Heute frueh raeumten wir unser Auto aus und um. Anschliessend fuhrem wir zum Briefing auf den Campingplatz der DBO wo uns der Ablauf der folgenden Tage erklaerkt wurde.

 

Danach machten wir uns auf den Weg zum ASB Krankenhaus. Dieses zu finden war nicht ganz einfach und nur mithilfe eines Taxifahrers moeglich. Wir wurden sehr herzlich von den beiden deutschen Leiterinnen des Krankenhauses empfangen. Drei Stunden lang wurde uns jedes Zimmer, Mitarbeiter und Ablauf gezeigt und erklaert. Es war sehr beeindruckend, mit welch einfachen Mitteln hier erfolgreich geholfen wird. Diese Klinik behandelt jaehrlich 36.000 Patienten und kommt hier ungefaehr mit einem Euro pro Patient aus. Rund 120 Entbindungen werden hier pro Monat durchgefuerht. Jede Frau bekommt in Gambia im Durchschnitt 6,3 Kinder und ist somit das Kinderreichste Land der Welt. Neben Entbindungen werden natuerlich die praesenten Probleme wie HIV und Malaria behandelt, aber auch viele anderen Krankheiten. Das Aufgabenumfeld entspricht einer deutschen Universitaetsklinik. In ganz Gambia gibt es nur sechs Fachaerzte und ein CT. Die meisten medizinischen Taetigkeiten werden von angelernten „Krankenschwestern“ durchgefuehrt. Ueber unsere mitgebrachten Medikamente und Verbandsmaterialien freuten sich die beiden sehr. Diese Dinge sind hier sehr wertvoll. Am Montag wollen wir uns erneut mit ihnen treffen, um ihnen eine Geldspende zur weiteren Unterstuetzung zu uebergeben. Wir sind absolut ueberzeugt, hier an der richtigen Stelle zu helfen.

 

Gambia ist auf den ersten Blick nicht ganz so arm wie Senegal. Vielleicht mag das auch an der ungewohnten Sauberkeit liegen. Bei naeherem Hinsehen, wirkt die Armut wieder bedrueckend... Unser Job ist es nun, die verbleibenden Sachspenden unter die Leute (Kinder!?) zu bringen. Ein toller Job! Denn es ist wirklich ein tolles und unvergesslichen Gefuehl, zu helfen.

 

Wir sind froh, dass es uns so gut geht und gruessen aus dem heissen Banjul,

 

Euer Elztal Helping Team

 

Salam aleikum ! (schreibt man das so ?) Nach ein paar Tagen Funkstille, melden wir uns nun wieder aus Nouakchott, der Hauptstadt Mauretaniens. Die Ausreise aus Marokko und Einreise nach Mauretanien dauerte beinahe einen ganzen Tag und war mit viel Chaos und Warterei verbunden. Abends naechtigten wir an der sogenannten versteckten Duene im Windschatten. Am naechsten morgen verliessen wir nach weiteren 80 km die Teerstrasse. Wir bekamen eine Einweisung in die Fahrregeln und Verhaltensweisen in der Wueste und im Sand und mussten den Reifendruck unserer Fahrzeuge auf 1 bar reduzieren. Nach den ersten Metern steckten die ersten Autos bereits im Sand fest und mussten teils mit Manneskraft, teils mit einem der Allradfahrzeuge wieder hinausgezogen und geschoben werden. Am naechsten Tag setzte sich dieses Szenario fort und wir kamen nur schleppend voran, da nun auch die ersten Schaeden an Autos behoben werden mussten. Die ganze Zeit wurden wir von drei Wuestenguides sowie zwei Militaerjeeps mit je 8 Mann begleitet. Leider stand unsere Wuestentour unter keinem guten Stern. Etliche Einsandungen, viele Reperaturen an Autos und zuletzt noch ein kleinerer Unfall fuerten dazu, dass wir unsere Tour gestern nicht wie geplant ueber die Strandfahrt beendeten, sondern vorzeitig abbrachen und den Rest der Strecke wieder auf der Teerstrasse fortsetzten. Zu allem Uebel regnete es vorgestern Abend. Von wegen, in der Wueste regenet es nie !!! Seit Jahren kein Regen, aber wenn wir kommen passieren eben die verruecktesten Dinge. Laut Veranstalter ist es diesmal die ereignisreichste und verrueckteste Rallye. Na ja, wir werden sehen, wie das noch weiter gehen wird…. Die Tage in der Wueste waren fuer uns unbeschreiblich und ein Erlebnis fuers Leben. Ausser zwei Einsandungen schlugen wir uns tapfer. Der Bus faehrt und faehrt und hat keine einzige Macke abbekommen. Philipp B., dein Unterfahrschutz war Gold wert ! Die Einsamkeit, weit ab von Zivilisation und Leben war ergreifend. Ohne Fuehrer haetten wir die Orientierung schon nach wenigen Metern verloren. Dinge wie Wasser und Schatten lernten wir zu schaetzen. Auch mit den Militaermaennern unterhielten wir mehrmals und verstanden uns sofort. Sie erzaehlten uns aus ihrem Leben und waren stolz, uns fuer ihr Vaterland zu beschuetzen. Die Landschaft war dennoch abwechslungsreich und unendlich schoen. Das Fahren machte natuerlich sehr viel Spass und war anspruchsvoll, ein Traum fuer jeden (Mann). Immer wieder mal trafen wir auf Kamelherden, die sich wohl in den Weiten der Duenen verlaufen haben muessen… Nun sind wir wie gesagt in der Hauptstadt von Mauretanien, einer grossen, dreckigen, chaotischen , heissen und lauten Stadt und haben einen Ruhetag. Die Menschen, Gebaeude, einfach alles, ist viel aermer und heruntergekommener als in Marokko. Bedrueckend teilweise. Morgen werden wir Mauretanien verlassen und nach Senegal einreisen. Wir hoffen, ab jetzt viele mitgebrachte Spendenartikel verschenken zu koennen und damit ein Laecheln auf (Kinder-) Gesichter zaubern zu koennen. Wir hoffen, euch allen geht es gut ! Liebe Gruesse, Eure beiden Abenteurer

Salut!

 

Nun melden wir uns noch einmal, bevor wir dann ab morgen fuer ein paar Tage weit weg von Zivilisation und Internet sein werden.

 

Mittlerweile sind wir in Dakhla angekommen. Gestern war ein aufregender Tag. Nach unserem Aufenthalt im Internetcafe machten wir uns auf den Weg zum 600km entfernten Dakhla. Wir gerieten in mehrere Sandstuerme, die total abrupt begannen und genauso schnell wieder weg waren. Das alles innherhalb von Sekunden. Auf dem Weg dachten wir dann zum ersten Mal, dass uns unser treues Fahrzeug im Stich lassen wuerde. Wir bemerkten ein klackern und schaben, das immer lauter und lauter wurde. Schliesslich hielten wir und bemerkten, dass die Schrauben des rechten Vorderrads ziemlich lose waren. Durch die ganzen Unebenheiten, Buckelpisten und Schlagloecher muessen sie sich wohl geloest haben. Seit gestern haben wir nun auch zwei grosse Steinschlaege in der Scheibe. An einer Strecke mit Bauarbeiten kam uns bei 30 erlaubten km/h ein LKW mit knapp 100 Sachen entgegen. Schon von Weitem sahen wir die grosse Staubwolke, die er aufwirbelte. Hoffen wir, dass die Scheibe die kommenden Erschuetterungen der bevorstehenden Wuestenetappe aushaelt. Erneut passierten wir erfolgreich knappe zehn Polizeikontrollen, mussten aber mehrfach Gebrauch von Mitbringseln machen….

 

Heute frueh wurde uns beim taeglichen Briefing gesagt, welche Vorbereitungen wir beim heutigen Ruhetag treffen muessen, um uns und unser Fahrzeug wuestentauglich zu machen. Um den Unterfahrschutz muessen wir uns zum Glueck keine Sorgen mehr machen. Wir bauten einen provisorischen Innenraumbelueftungsfilter ein, bestehend aus einem Stueck Leintuch, der den groebsten Staub abhalten soll. Fuer 50 Cent pro Liter tankten wir Fahrzeug und saemtliche Reservekanister voll. Mit 60 Liter Trinkwasser sind wir fuer die kommenden Tage geruestet. Empfohlen wurde uns 6 Liter pro Person pro Tag einzuplanen. Das zusaetzliche Gewicht merkt man unserem Bus deutlich an…

 

Die heutigen Temperaturen sind sehr wuestenverdaechtig. Morgen frueh geht es dann zur mauretanischen Grenze. Ab dort werden wir die Strasse verlassen und mit Wuestenfuehrern mitten durch die Wueste fahren. Wir sind gespannt, was wir euch beim naechsten Bericht erzaehlen werden !!!

 

Danke fuer all eure tollen Eintraege ins Gaestebuch. Weiter so !!

 

Eure Wuestenflitzer

Wie versprochen melden wir uns wieder mit neuen Fotos, teilweise noch vom Atlasgebirge und den blauen Steinen.

 

Gestern sind wir von unserm Camping in Aglou-Plage Richtung Laayoune gefahren, wo wir die letzte Nacht in einem Beduinencamp verbracht haben. Das Camp lag weit abseits der Strasse mitten in der Wueste. Hier mussten wir zum ersten Mal auf unsere Suesswasserreserven zurueckgreifen, da das Camp nur an eine Salzwasserleitung angeschlossen war. Der Weg dorthin fuehrte ueber Stock und Stein. Orientieren konnte man sich nur anhand der aufgestellten Steinhaufen. Nachdem es gestern Abend wieder einen heftigen Regenguss gab, wurden wir heute frueh von der warmen Sonne geweckt.

 

Wir fangen nun langsam aber sicher an, Teile unserer Mitbringsel zu verteilen. Den Grossteil wollen wir aber fuer Senegal und Gambia aufhalten, da dort die Menschen noch um einiges aermer sein sollen. Die Armut ist hier jedoch auch schon deutlich spuerbar und teilweise sehr erschreckend und praegend.

 

Jetzt geht es wie immer mit Vollgas 600km nach Dakhla, dem letzten Stopp vor der richtigen Wuestenetappe und der mauretanischen Grenze.

 

Es gruesst das Elztal-Racing-Team!

Hallo

 

Gestern war der bisher aufregendste Tag. Frueh morgens starteten wir unser Abenteuer und machten uns auf den Weg zum Atlasgebirge. Schon von Marakkesch aus sah man die verschneiten Gipfel. Muehsam aber zuegig kurvten wir die Serpentinen hoch. Die Strasse ueber den Pass war einspurig und sehr schlecht. Die Landschaft war atemberaubend. Man kann das gesehene kaum in Worte fassen. Auf der Passhoehe waren wir dann froh ueber unsere Winterbereifung, da die Strasse schneebedeckt war.Vom Starkregen des Vortages waren Teile der Strasse mit Steinen uebersaeht und Fluesse ueberquerten sie. An dieser Stelle moechten wir uns bei den Sponsoren auf dem Auto entschuldigen. Ihr alle seid nun mit einem marokkanischen Braunton ueberdeckt… Spaetestens jetzt kann man sehr gut erkennen, dass wir eine Rallye fahren.

 

Da uns der Trip ueber das Atlasgebirge nicht ausreichte haengten wir noch eine weitere Tagestour an unser Programm und fuhren ueber das Anti-Atlasgebirge zu den blauen Steinen, Dies waren angemalte grosse Felskloetze – sehr beeindruckend. Nach weiteren vier Paessen und knapp 700 km Buckelpiste kamen wir totmuede und total durchgeschuettelt in Aglou Plage auf dem Camping an. Wir tranken auf unser treues und zuverlaessiges Auto welches wir gestern ganz und gar nicht schonten… Den Verbrauch von 8.5 l konnten wir gestern nicht ganz halten….

 

Heute frueh fruehstueckten wir bei schoenem Wetter am Strand. Nun sind wir schon einige km durch die Wueste gefahren und befinden uns in Tan Tan einem kleinen Ort mitten im Nichts. Bisher passierten wir erfolgreich zwei Polizeikontrollen. Unseren Bestechungswein konnten wir fuer spaetere Zwecke sparen.

 

Wir sind jetzt in Hoehe der kanarischen Inseln und wollen gleich noch weitere 300 km bis nach Laayoune fahren. Im ganzen Camp sind wir nun schon als Racing Team bekannt und gefuerchtet.

 

Die ganzen Eindruecke hier sind unbeschreiblich und muessen erst noch verarbeitet werden.

 

Liebste Gruesse aus der Wueste

 

Eure Beduinen

 

 

 

PS : Mehr Bilder folgen bei schnellerem Internet.

11.03.2011

 

Hier melden sich wieder die Ritter von Bleifuss.

 

Nachdem wir einen kompletten Tag mit Faehre und Einreise verbracht haben, sind wir nun wohlauf in Afrika. Bei der Einreise wurden wir von der Grenzpolizei gefilzt und mussten fast das komplette Auto ausraeumen. Beinahe waeren die ganzen Medikamente zum Vorschein gekommen, das waere dann erst einmal das AUS gewesen…

 

Die erste Nacht auf marokkanischem Boden verbrachten wir auf einem schoenen Camping bei Tanger. Dort wurden wir mit traditioneller Live-Band begruesst. Gestern ging es ueber Landstrasse, manchmal asphaltiert mit Schlagloechern, manchmal Lehmboden, bis nach Rabat. Dort verbrachten wir ein paar Stunden auf dem Bazar. Anschliessend fuhren wir an der Kueste nach Casablanca und von dort ueber die Autobahn nach Marakkesch, wo wir wieder auf die anderen trafen. Heute haben wir einen Ruhetag und schauen uns die Stadt an.

 

Wir sind hier in einer komplett anderen Welt. Verkehrsregeln gibt es keine. Mercedes bzw VW haben grundsaetzlich Vorfahrt. Die Hupe ist ueberlebenswichtig. Selbst auf der Autobahn muss man sehr konzentriert fahren, da staendig Leute auf der Fahrbahn sind, Esel den Verkehr blockieren oder vollbeladene LKWs sich die Berge hinaufquaelen.

 

Die Menschen koennen wir noch nicht ganz einschaetzen. Von besonders nett, ueber leicht grimmig bis zu angsteinfloessend hatten wir schon alles. Wir sind auch mal sehr gespannt, ob unser Auto nachher noch unversehrt auf dem Parkplatz steht……….

 

Landschaftlich ist es traumhaft und sehr abwechslungsreich. Teilweise sehr gruen und fruchtbar, teilweise oede Steinlandschaft und Wueste. Im Hinterland ist es sehr gebirgig. Morgen wollen wir es wagen, mit unserem bisher sehr treuen Bus das Atlasgebirge zu bezwingen. Von hier aus sieht man schon den Schnee.

 

Uns geht es super. Wir haben nette Leute kennengelernt und viel Spass zusammen. Bisher ist es schon ein unvergessliches Abendteuer und das was noch kommen wird, soll wohl alles bishere toppen. Wir sind sehr gespannt und versuchen, euch auf dem Laufenden zu halten.

 

Liebe Gruesse,

 

Euer Elztal RACING Team

08.03.2011:

 

Hallo Zurückgebliebene!

 

Wir sind wohlauf und unserem vorläufigen Ziel, Algeciras, ganz nahe. Nachdem wir am Sonntag gegen 14 Uhr dann endlich aufgebrochen sind, fuhren wir bis nach Beziers, um dort unsere erste, eisige Nacht zu verbringen. Weiter ging es am Montag"morgen" nach einem kurzen Frühstück mit Croissant und Café. Über Barcelona, Valencia und Alicante führte unsere Route nach Murcia und dann über Almería bis nach Castell de Ferro. Dort nächtigten wir zum zweiten Mal, direkt am Strand. Heute "früh" wurden die kurzen Hosen ausgepackt, nach dem wir beim Frühstück mit Meeresblick schnell ins Schwitzen kamen. Nun sind wir in Màlaga angelangt, wo wir noch einmal Überlebenswichtiges (......) eingekauft haben. Jetzt genießen wir bei Sonne eine Abkühlung in Form eines Eiskaffees. Herrlich! Gleich gehts dann weiter nach Algeciras, wo wir dann auf die anderen treffen werden und morgen früh dann Europa verlassen werden.

 

Bis jetzt sind wir mit dem Auto sehr zufrieden. Es läuft und läuft und läuft. Mit einem Schnitt von 100 km/h und einem Verbrauch von 8,5l (wohlgemerkt bei ständigem Bleifuß...) läuft bisher alles nach Plan.

 

Bilder und Videos folgen sobald wie möglich. Die Internetverbindung ist hierfür leider zu schlecht.

 

Liebe Grüße, un beso de Màlaga,

 

Daniel und Sebastian